Margaret Hamilton

NASAs real Heros

By NASA [Public domain], via Wikimedia Commons

Im Juli 2016 stieß ich auf einen interessanten Artikel im Spiegel (30/2016). Da ich schon von Kleinauf ein sehr großer Bewunderer der Apollo Missionen war, welche sich im übrigen in 3 Jahren zum fünfzigstenmal jähren, habe ich mich schon immer gefragt wie die Eckdaten des immer wieder erwähnten Bordcomputers waren. Eine beliebte Analogie war jene zwischen den ersten Handys und jenem Computer, welche ihn natürlich um ein vielfaches übertreffen sollten.

Natürlich musste jemand die Software geschrieben haben, nur wie und auf welcher Grundlage?

Unix konnte natürlich nicht sein, da jeder weiss, dass die Unixzeit erst 1970 beginnt.

 

Margaret Hamilton geb. Heafield[1] (* 17. August 1936[2] in Paoli, Indiana) ist eine US-amerikanische Informatikerin und Mathematikerin. Sie war Direktorin der Softwareentwicklungs-Abteilung des Instrumentation Laboratory (jetzt Draper Laboratory) am Massachusetts Institute of Technology (MIT), wo die On-Board-Flugsoftware für das Apollo-Raumfahrtprogramm entwickelt wurde.[3]

Bei der NASA war Hamilton dafür verantwortlich, die On-Board-Flugsoftware zu entwickeln, die notwendig war, um zum Mond und zurück zu navigieren sowie auf dem Mond zu landen.

„Aufgrund eines Fehlers in der Checkliste wurde der Schalter für das Rendezvous-Radar in die falsche Position gebracht. Dadurch wurden falsche Signale an den Computer gesendet. In der Folge musste der Computer seine normalen Funktionen für die Landung ausführen und erhielt gleichzeitig zusätzlich sinnlose Daten, deren Verarbeitung bis zu 15 % seiner Kapazität beanspruchte. Der Computer (bzw. vielmehr die Software in ihm), war schlau genug, zu erkennen, dass mehr Arbeit von ihm verlangt wurde, als er ausführen konnte. Er löste daher einen Alarm aus, der dem Astronauten sagen sollte: „Ich bin durch Aufgaben überlastet, die ich jetzt nicht ausführen sollte, und ich werde mich nur auf die wichtigen Aufgaben konzentrieren,“ also die, die für die Landung benötigt werden. [...] Tatsächlich war der Computer programmiert, mehr zu tun als nur den Fehler zu erkennen: In der Software befand sich ein ganzer Satz an Rettungsprogrammen; In diesem Fall reagierte er damit, die weniger wichtigen Aufgaben abzubrechen und die wichtigeren wieder zum Zug kommen zu lassen. [...] Hätte der Computer das Problem nicht erkannt und entsprechend reagiert, dann bezweifle ich, dass Apollo 11 die erfolgreiche Mondlandung geworden wäre, die sie war.“

– Margaret Hamilton: Brief an das Computermagazin Datamation, 1. März 1971[9]

 

 

Mehr zu Dr. Hamilton bei der Nasa hier.

Ein weiterer Interessanter Artikel bzgl. des Hollywood Filmes "Hidden Figures" bei Heise.de