Das Bessere ist der Feind des Guten - Nummer Zehn.

Das Bessere ist der Feind des Guten - Nummer Zehn.

Das musste jetzt sein. 4 Jahre nach der ersten Retina Version wurde die aktuelle Version mit Kaby Lake Prozessor, 16 GB RAM und vor allem der neue Fingerabdrucksensor sowie die Touch Bar. Vor einigen Jahre hat eine in der Linuxwelt schon bekannte und bei Apple dann umbenannte Software namens „Exposé“ mein Arbeiten revolutioniert. Nun gebe ich der Touch Bar eine Chance. Diese ist keine Software sondern eine Touch Fläche oberhalb der Tastatur. Nun kommt also Nummer 10 in neuem Design und mit vier gleichen Thunderbolt 3 Eingängen. Ich war eigentlich immer aufgeschlossen den scheinbaren Frechigkeiten des Apfel-Konzerns gegenüber.

Nachtrag:
Erster Tag der Arbeit mit dem Teil. Migrations-Assistent hat komplett versagt. Ich musste dank der Bootcamp Partition auf Macbook Pro (2014) alles von Hand einspielen. So ganz dagegen war ich dann doch nicht, zumindest eine gute Art den neuen Rechenknecht mal gründlich kennen zu lernen. Die neue Bootcamp Partition kann ich auch später einrichte, wenn ich mir eine wohl nicht mehr kostenfreie Windows 10 Lizenz besorgt habe.

Eigentlich kein Problem ist, ja mein zehnter Laptop und gefühlt mein zwanzigster Mac. Hab da schon etwas Erfahrung angehäuft und mich sollte dann nicht viel überraschen. Sensationell verlief dann der Black-Magic Speed Test.

Write: 1324 Read: 2554 ! Ich dachte erst an einen Messfehler.


Endlich angekommen, nach vielen Illusionen bzgl. Festplattenspeed endlich mal eine, auf welche die Bezeichnung "rattenschnell" zutrifft. Die Touchbar hingegen ist sehr schön, sehr bunt gelegentlich, aber der haptische Nachteil ist klar dass man immer den Arm anheben und über das Keyboard hinweg langen muss. Tastatur ist im Gegensatz zur 12'' Version (s.u.) mit mehr "Anschlag" und somit weitaus Tipp-freundlicher.

Fazit: Nun, ja, wir leben im Jahr 2017 und im Zeitalter der Flash Speicher. Geschwindigkeit ist keine Hexerei und ich kann sagen, mit Kaby Lake Prozessor, 16 GB Ram und 1324 Write - Geschwindigkeit ist dies definitiv der SMAZ, zumindest für mich.

Vier Thunderbolt 3, Eingänge und extrem schlankes Design.
Touch-Bar aus der Nähe. Werde ich das wirklich benutzen.

Schon wieder Schnittstellen gestrichen

Als Anfang der Nuller Jahre keine Floppy Disks mehr verbaut wurden, oder später die CD/DVD Laufwerke fallen gelassen wurden, hörte ich die Mac-Gemeinde murren und maulen. Ich habe das akzeptiert und gegenüber jedem anderen verteidigt. Und mal ehrlich: Die DVD ist das übelste denkbare Medium zum abspielen von Filmen. Wer anderer Meinung ist möge mal bitte einen Film darauf rückwärts spulen. Mein Motto war immer:

Das Bessere ist der Feind des Guten


und bitte, wo wären wir wenn die Konservativen sich mit ihrer „Bitte nichts ändern“ Strategie durchgesetzt hätten? vermutlich würden wir noch beim Lagerfeuer in der Höhle wohnen, Mammutfleisch essen und Windows 3.1 benutzen.

Hier mal ein Vergleich. 2001, das iBook mit Modem, LAN, FireWire400, 2 x USB, Monitor Out und Kopfhörer Ausgang, Macbook aus 2014 mit HDMI und SD Card Slot, den ich als einzigen vermisse.

Das kleine Schwarze

Das MacBook 2016 beherbergt unter seiner Haube einen Intel-Core-M-Prozessor (Skylake).

Auch wenn sich alle drei verfügbaren Modelle  unterscheiden, verfügen sie doch über die selben Innereien.
So beherbergen alle Modelle acht Gigabyte RAM und eine Intel-HD-515-Prozessorgrafikkarte, die das Display mit einer Auflösung von 2.304 x 1.440 Pixeln befeuert.

Darüber hinaus bietet das MacBook  WLAN nach IEEE 802.11 ac und natürlich Bluetooth 4.0.

Klein Schwarz und fast sexy.